Dies ist eine Archivseite mit Stand vom 19. September 2004.

Einladung zum 1. Münchner Usabilitytag

Der Münchner Usability-Stammtisch und das German Chapter der UPA (Usability Professional Association) möchten Sie herzlich zum 1. Münchner Usabilitytag am 17. Juli 2004 ab 9.00 Uhr im Unionsbräu einladen.

Ob Sie Usability-Profi, Einsteiger oder einfach nur am Thema interessiert sind - es erwarten Sie drei interessante Vorträge aus verschiedenen Bereichen der Usability sowie viele Möglichkeiten, Kontakte zu weiteren Usability-Interessierten aus der Region zu knüpfen.

  • Termin: 17. Juli 2004, 9.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr
  • Ort: Grüner Saal im Unionsbräu, Einsteinstraße 42, München

    Anfahrt mit dem MVV zum Max-Weber-Platz: U4 und 5 (Ausgang "Einstein- / Seeriederstraße"), Tramlinien 15, 18, 19, 25, Buslinien 91, 191, 192 — Wir bitten Sie, möglichst Park & Ride zu verwenden.

  • Eintritt: 10 EUR, Mitglieder der UPA / GC UPA sowie Studenten 5 EUR
  • Anmeldung und Presseanfragen unter usabilitytag@gc-upa.de

Für die Bewirtung zwischen den Vorträgen suchen wir noch Sponsoren, die sich im Gegenzug während der Pausen im Vorraum einem interessierten Publikum präsentieren können.

Wir hoffen, Sie zahlreich begrüßen zu können!

Mit freundlichen Grüßen,

Patrick Huber <patrick.huber@gc-upa.de>
Sabine Stoessel <sabine.stoessel@gc-upa.de>

Organisation

Wir danken unseren Helfern Martin Kessner, Jan Köppen, Stefanie Keschka, Ronee Chadowitz, Joachim Harloff, Jean-Marc Bonnaudet, Petra Kowallik, Sabine Gaymann, Ann Harding und Jens Meiert!

Der 1. Münchner Usabilitytag wird präsentiert von:

Siemens Electronics Assembly Systems Siemens mobile
Avinci - The Know-How Company Enjoy our User Interface Design. Usability. Software. Design.

Tagesprogramm

Ab 8.30 Uhr: Anmeldung und Registrierung

9.00 Uhr: Begrüßung

9.15 Uhr bis 10.30 Uhr: Professor Dr. Heiner Bubb vom Lehrstuhl für Ergonomie der TU München.

Professor Dr. Heiner Bubb, Foto

Vortrag zur Software-Ergonomie im Automotive-Bereich

Ergonomie befasst sich generell mit der Anpassung der technischen Welt, d.h. der Arbeitsaufgabe, der Arbeitsumgebung und der Arbeitsmittel an die Eigenschaften und Fähigkeiten des Menschen. Um Rechner, oder besser gesagt deren Software an diese Eigenschaften anzupassen, ist von einer modellhaften Vorstellung der kognitiven Eigenschaften des Menschen auszugehen.

Ein besonderer Anspruch entsteht vor allem im Automotivbereich, weil die Bedienung von Sekundäraufgaben hier immer so einfach sein muss, dass durch sie die eigentliche Fahraufgabe nicht vernachlässigt wird. In dem Vortrag werden an einigen Beispielen aus diesem Bereich die daraus resultierenden Konsequenzen für die Softwaregestaltung vorgestellt.

Download Präsentation (PDF, 2.859 KB)

10.30 Uhr bis 11.00 Uhr: Kaffeepause

11.00 Uhr bis 12.15 Uhr: Dipl. Psych. Marc Hassenzahl, TU Darmstadt, Institut für Psychologie

Dipl. Psych. Marc Hassenzahl, Foto

Attraktive Produkte: Das Was und das Wie bedürfniszentrierter Entwicklung

Gestalten ist ein Entscheidungsprozess. Zum "rationalen" Gestalten gehören definierte Gestaltungsziele sowie Methoden und Vorgehensweisen zum Erreichen dieser Ziele. Aber Menschen verbinden noch andere Bedürfnisse mit dem Besitz und der Nutzung (interaktiver) Produkte: Stimulation, Anregung, Weiterentwicklung, Macht, Status, Zugehörigkeit, sind nur einige Beispiele.

Ich werde zeigen, welche Bedürfnisse im Bereich interaktiver Produkte diskutiert werden und wie diese in einem einfachen Modell abgebildet bzw. empirisch geprüft werden können (das Was). Dabei möchte ich auf einige Methoden und Gestaltungsprinzipien (z.B. aus dem Computerspielbereich) eingehen, mit denen sich auch weitergehende Bedürfnisse im Prozess berücksichtigen lassen (das Wie).

Download Präsentation (PDF, 80 KB)

12.15 Uhr bis 14.00 Uhr: Mittag

14.00 Uhr bis 15.15 Uhr: Jan Mühlig, Vorstand der Firma Relevantive, Berlin

Jan Mühlig, Foto

Thema "Open Source Usability"

Open Source und Linux verbreiten sich zunehmend nicht nur im Server- , sondern auch im Desktop-Bereich. Um hier dauerhaft zu bestehen, muss die Software in Hinsicht auf Benutzungsfreundlichkeit deutlich zulegen, so dass auch "normale" Nutzer sie als Alternative akzeptieren. Im Vortrag wird aufgezeigt, worin die Besonderheiten von Open Source-Entwicklungen liegen und wie Usability dort umgesetzt werden kann.

Download Präsentation (PDF, 141 KB)

Bis 16.00 Uhr: Verabschiedung und Ausklang